18.05.2019 – Verletzungspech bremst Plattling aus

18.05.2019 - Verletzungspech bremst Plattling aus

Am 18. Mai waren die Weiden Vikings zu Gast im Plattlinger Karl-Weinberger-Stadion. Nachdem die Black Hawks das Hinspiel nur knapp verloren hatten, wollten Sie die Verhältnisse zuhause wieder geraderücken, was anfangs auch ganz gut gelang. Zwar konnten die Gäste gleich im ersten Drive punkten, es reichte allerdings nur zu einem Fieldgoal. Die Antwort der Isarstädter kam postwendend – bereits im 2. Spielzug fing Christoph Rothe einen sehr schönen Pass und lief über 75 Meter zum Touchdown. Der fällige PAT gelang allerdings nicht. Somit stand es 6:3. Weiden versuchte auch im zweiten Spielabschnitt sein reines Laufspielkonzept konsequent durchzuziehen. Diesmal war die Defense zur Stelle und stoppt die Wikinger kurz vor der Endzone. Doch dann verlieren die Black Hawks den Ball und Weiden kommt in aussichtsreicher Position zurück ins Spiel. Bereits im ersten Spielzug gelingt Florian Graf jedoch die Interception samt Touchdownlauf über 70 Meter. Da auch diesmal der Point after Touchdown nicht gelang, stand es „nur“ 12:3. Den Weidenern gelang es dann auch erstmals mit sechs Punkten aufs Scoreboard zu kommen und somit zum 12:9 zu verkürzen. Kurz darauf bereitete Nico Heller mit einem 80 Yard Catch noch den nächsten Touchdown von Anton Wagner zum 18:9 vor.

 

Die Halbzeitpause wurde von den Cheerleadern mit einer sehenswerten Darbietung ihres Könnens verkürzt bevor die Black Hawks Offense wieder aufs Feld kam. Gleich mehrere Pässe auf Anton Wagner führten in kurzer Zeit zum 25:9, da Altmeister René Malotinsky den PAT verwandelte. Nun fanden aber die Gäste etwas besser ins Spiel und der größte Gegner an diesem Tag – das Verletzungspech – bremste die Hausherren aus. Somit stand es vor dem letzten Seitenwechsel nur noch 25:17. In der Folge gelang den Vikings ein weiterer Touchdown und es stand 25:25. Die Antwort folgte prompt durch Anton Wagner und der alte Abstand war wiederhergestellt. Sekunden vor Schluss gelang den Oberpfälzern noch der Ausgleich und es ging in die Overtime. Leider hatte da die dezimierte Mannschaft der Black Hawks dem kraftvollen Laufspiel der Gegner nichts mehr entgegenzusetzten. Am Ende gewannen die Gäste 31:39.

 

„Bitterer als der Verlust von zwei Punkten kurz vor Schluss ist sicherlich der Ausfall von vier Leistungsträgern, der schwer zu kompensieren sein wird. Nach derzeitigem Stand handelt es sich bei allen Verletzungen um längerfristige Angelegenheiten.“ Mit diesen Worten resümiert ein sichtlich niedergeschlagener Vorstand Philipp Ullmann den Spieltag.