22.05.2018 – Seniors: Ein gebrauchter Tag für die Black Hawks

Am 19. Mai war mit den Franken Knights eines der ehemaligen Top-Teams des deutschen Footballs zu Gast im Plattlinger Karl-Weinberger-Stadion. Nicht nur das, sondern auch die Tatsache, dass Black Hawks Quarterback Dan Lipovanciuc aufgrund einer Vollsperrung auf der Autobahn über zwei Stunden zu spät kam stellte die Isarstädter vor Probleme und das Spiel konnte auch erst eine halbe Stunde später angepfiffen werden.

Los ging es im 222 Spiel von Kicker und Offense-Lineman René Malotinski einen Tag nach dessen 40. Geburtstag mit einem Kickoff der Hausherren, der allerdings bis zur 34 Meterlinie der Black Hawks zurückgetragen wurde. Davon ließ sich die Defense allerdings nicht beirren und stoppte den ersten Drive der Franken. Danach gab es ein munteres Hin und Her, ohne dass eine der beiden Mannschaften klar die bessere gewesen wäre. Das änderte sich als abermals das Verletzungspech zuschlug. Sowohl die Knights als auch die Black Hawks mussten Spieler auswechseln, die Hausherren verloren aber aufgrund der Unterbrechung ihr Konzept und so stand es noch vor dem ersten Seitenwechsel 0:14.

Auch im zweiten Viertel gelang den Black Hawks wenig. Folgerichtig erhöhten die Knights mit ihrem dritten Touchdown zum 0:20. Erst nach diesem Weckruf kamen die Isarstädter wieder in Tritt und es gelangen schöne Einzelaktionen. Lediglich der letzte Biss fehlte dem Team von Headcoach Mario Filakovic und somit ging man ohne eigene Punkte in die Halbzeitpause.

Hier war das Highlight des Tages abermals die fulminante Show der Black Hawks Cheerleader, die ihre langjährige Trainerin Carolin Kaim verabschiedeten. Die etwa 200 Zuschauer waren begeistert von den artistischen Einlagen der Mädels.

Der dritte Spielabschnitt offenbarte dann die großen Lücken welche das Verletzungspech in die Reihen der Black Hawks gerissen hatte. Es gab zwar sehr gute Aktionen von Parker Williams und Geburtstagskind Julian Hödl, diese alleine reichten aber nicht aus um etwas zählbares aufs Scoreboard bringen zu können. Ganz anders bei den Gästen: 20 Punkte schaffen sie alleine im dritten Quarter. Daran änderte auch ein zurückgetragener Ball von Stefan „Eisbär“ Gladkov, der erst weit in der Hälfte der Franken gestoppt wurde, nichts.

Das letzte Viertel brachte nichts Neues und zeigte den Plattlinger Verantwortlichen die großen Konditionsprobleme einzelner Spieler auf. Die Knights zogen weiter davon, sodass es zum Ende 0:54 stand. „Ein Sieg der Franken der, auch in dieser Höhe, vollkommen in Ordnung geht, wenn man die Leistung unserer Mannschaft am heutigen Tag realistisch betrachtet.“ resümierte ein enttäuschter Vorstand Philipp Ullmann die Partie. Auch die Ausrede, dass es sich schließlich um ein ehemaliges Top-Team der 1. Bundesliga handelt ließ er nicht gelten, da das auf die Black Hawks schließlich auch zutrifft.

Im Anschluss wurde wenigstens noch Jubilar René Malortinski gebührend gefeiert, was zeigt, dass das Wichtigste, der Teamgeist, beim Team der Black Hawks nach wie vor sehr stark ist.

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